Die Kiefern (Pinus) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae), die fast 115 Arten von Bäumen und Sträuchern umfasst.
Kiefern sind in der nördlichen Hemisphäre weit verbreitet. Es handelt sich um immergrüne, harzreiche Nadelbäume (selten Sträucher), die meist Wuchshöhen von 15 bis 45 Metern erreichen, bei einigen Arten zwischen 3 und 80 Metern.

Die Waldkiefer (Pinus sylvestris), auch Gewöhnliche oder Gemeine Kiefer, Wald-Föhre, Rotföhre, Weißkiefer oder Forche genannt.
Kiefern sind sehr langlebig und erreichen typischerweise ein Alter von 100 bis 1.000 Jahren, einzelne Exemplare sogar noch deutlich mehr.
Die Nadeln, welche die ausgewachsenen Blätter darstellen, sind grün und in Bündeln (sogenannten Kurztrieben oder Faszikeln) zusammengefasst.
Je nach Art verbleiben die Nadeln zwischen 1,5 und 40 Jahren am Baum.
Kiefern sind auf der Nordhalbkugel heimisch, kommen jedoch in einigen Regionen von den Tropen bis in die gemäßigten Zonen der Südhalbkugel vor.

Man findet Kiefern in einer großen Vielfalt von Lebensräumen: von halbariden Wüsten bis zu tropischen Regenwäldern, vom Meeresspiegel bis in Höhenlagen von 5.200 Metern sowie von den kältesten bis zu den heißesten Regionen der Erde.

Häufig wachsen sie in Gebirgsregionen mit geeigneten Böden und ausreichender Wasserversorgung.
Verschiedene Arten wurden in den gemäßigten und subtropischen Regionen beider Erdhälften eingeführt, wo sie zur Holzgewinnung oder als Ziergehölze in Parks und Gärten kultiviert werden.
Die Samen dienen zahlreichen Vogelarten (wie Auerhühnern, Kreuzschnäbeln, Eichelhähern, Kleibern, Zeisigen und Spechten) sowie Eichhörnchen als wichtige Nahrung.

Viele Kiefernarten gelten als attraktive Ziergehölze für Parks und große Gärten, wobei zahlreiche Zwergsorten auch für kleinere Flächen geeignet sind.
Kiefernholz wird umfangreich für hochwertige Tischlerarbeiten wie Möbel, Fensterrahmen, Wandverkleidungen, Dielen und Dachkonstruktionen verwendet. Das Harz bestimmter Arten bildet zudem eine wichtige Quelle zur Gewinnung von Terpentin.

Hinweis / Quellen: Dieser Artikel enthält Material und Anpassungen aus den Wikipedia-Artikeln Kiefern und Waldkiefer (Autoren) sowie dem englischen Artikel Pine, die unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported veröffentlicht sind.
